Kreuzgangfenster

Um 1500 wurde der mit der Basilika an ihrer Nordflanke im romanischen Stil erbaute Kreuzgang in einer Zeit baugeschichtlicher Wende neu gestaltet und weist daher in der Architektur Elemente aus Romanik, Gotik und Renaissance auf. Zugleich wurde um ein weiteres Stockwerk hochgezogen.

Als die architektonischen Umbauten kaum abgeschlossen waren, wurden die Fenster mit farbigen Scheiben versehen. Es entstand ein Bilderzyklus, der die Heilsgeschichte darstellte, angefangen vom Engelsturz und der Erschaffung des Menschen über Leben und Sterben des Herrn bis zur Auferstehung. Als Motive dienten die Werke großer christlicher Künstler. So wurde ein großartiges Kunstwerk geschaffen, das aber leider noch zur Zeit der Prämonstratenser nach England gelangte und heute noch in großen Teilen im Victoria-und-Albert-Museum in London erhalten ist. Nur eine Sockelscheibe mit der Darstellung des Apostels Simon und ein kleineres Fragment kehrten nach Steinfeld zurück.

Im Jahr 1999 haben Schüler des Internats Kloster Steinfeld bei einem „Internet-Webbewerb“ der Kölnischen Rundschau beteiligt und ein Projekt über die Entstehung und Wiederentdeckung der Steinfelder Kreuzgangfenster erarbeitet.

Dieses Projekt können Sie auf den folgenden Seiten näher betrachten.